Das künstliche Knie - der Schritt zu einem schmerzfreien Leben

Mit dem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung und den wachsenden Ansprüchen an Mobilität und Unabhängigkeit kommt den Verschleißerscheinungen der Gelenke eine große Bedeutung zu. Es besteht der Wunsch nach Schmerzfreiheit und einem unbeschwerten Leben ohne Bewegungseinschränkung.

Erst langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass Kniegelenke ebenso durch künstliche Implantate ersetzt werden können wie Hüftgelenke. Wegen des komplizierteren Aufbaus des Knies werden Implantationen von künstlichen Kniegelenken allerdings erst seit wenigen Jahren in höherer Zahl durchgeführt.

Einen entscheidenden Beitrag zum Ergebnis der Prothesenimplantation leistet der Patient selbst. Nur die aktive und intensive Mitarbeit bei der Krankengymnastik und den begleitenden Anwendungen sichert den Operationserfolg des Orthopäden oder Chirurgen.


Der Weg zum künstlichen Knie

Führen konservative Behandlungen (Krankengymnastik, Anwendungen sowie Medikamente) und erste chirurgische Eingriffe nicht zu Schmerzlinderung und Bewegungsverbesserung, sollte die Versorgung mit einem künstlichen Kniegelenk gewählt werden. Durch den Kniegelenkersatz kann die Wiederherstellung der schmerzfreien Beweglichkeit und die Steigerung der Lebensqualität erreicht werden.

Je nach Ausmaß der Arthrose erfolgt der Einsatz unterschiedlicher Modelle von Knieendoprothesen. Die standardisierten Operationstechniken gewährleisten dabei die schonende Behandlung von Bändern und Muskeln.