Im Krankenhaus
Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk - und die Operationsklinik - wird nur in seltenen Fällen von heute auf morgen getroffen, sondern ist meist über einen längeren Zeitraum gründlich überlegt worden. Bevor die Klinik sich dazu entscheidet, ein künstliches Gelenk zu implementieren, führt Sie erst eine ausführliche körperliche Eignung Untersuchung durch, fertigt gegebenenfalls aktuelle Röntgenbilder an und entscheidet dann gemeinsam mit Ihnen, welcher Prothesentyp für Sie das Beste ist.
Bitte bringen Sie für dieses Beratungsgespräch mit:
- Versichertenkarte
- Überweisung Ihres Arztes
- Alte Röntgenaufnahmen, soweit vorhanden
- Medikamente, die Sie z. Zt. einnehmen müssen
Anmeldung zur Eigenblutspende:
Bei der Ersatzoperation des Hüftgelenkes werden die zerstörten Gelenkteile entfernt und der verbleibende Knochen so bearbeitet, dass er die Kunstgelenke aufnehmen kann. Dabei geht Blut verloren. Wenn Sie körperlich gesund sind, können Sie vor einer Hüftoperation eigenes Blut spenden. Beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenkes geht in der Regel kein Blut verloren, da in einer sogenannten Blutsperre operiert wird.
Checkliste, was nehme ich mit ins Krankenhaus:
Persönliche Sachen
- Toilettenartikel wie z.B. Zahnpflege, Seife, Kamm und Bürste etc.
- Bademantel
- Schlafanzug, Pyjama, Nachhemd
- Jogginganzug mit weitem Fußeinstieg
- Rutschfeste, flache Haus- und Straßenschuhe
- Badekleidung
- Eigene Gehstützen
- Langer Schuhlöffel
- Etwas zur Unterhaltung: Bücher, Walkman mit Kopfhörern, Lieblingskassetten usw.
- Wichtige Adressen / Telefonnummern
- Etwas Geld (kleiner Betrag, z.B. für eine Telefonkarte; keine wertvollen Gegenstände)
- Telefonkarte für öffentliche Fernsprecher
Erforderliche Unterlagen
- vorhandene Röntgenbilder
- Untersuchungsunterlagen Ihres Allgemein-/Facharztes
- Medikamentenliste von einweisenden Arzt evtl. mit Dosierung
- Einweisungsschein des behandelnden Arztes
- Krankenversicherungskarte, ggf. Zusatzversicherungs-Unterlagen