Mit dem Endoprothesenpass im Handgepäck

Für mehr Transparenz und entspanntere Flugreisen

Mit der Verschärfung der Sicherheitskontrollen auf Flughäfen wird das Mitführen von metallischen Gegenständen immer schwieriger: Nagelschere, -feile oder Rasierklingen dürfen schon länger nicht mehr mit an Bord. Seit Anfang November soll die neue Handgepäckregelung für mehr Transparenz und Sicherheit bei Flugreisen sorgen. Reisende, denen ein künstliches Gelenk implantiert wurde, sollten eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme ergreifen.

Künstliche Gelenke können bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen Alarm auslösen, da sie teilweise aus Metall bestehen. Urlauber oder Personen, die beruflich häufig reisen, sollten daher immer ihren Endoprothesenpass bei sich tragen. In der Brieftasche ist dieses wichtige Dokument stets griffbereit und sorgt für die erforderliche Transparenz auf Reisen und für einen entspannten Ablauf an den Sicherheitskontrollen vor dem Abflug.


Auch zu Hause erfüllt der Endoprothesenpass wichtige Aufgaben:

Neben Informationen über das Implantatmodell bietet der Pass Hinweise zum Verhalten nach der Operation. Termine für Kontrolluntersuchungen können ebenfalls notiert werden. So erhalten auch die behandelnden Ärzte und Physiotherapeuten zu Hause und unterwegs einen schnellen Überblick. Patienten, die ein künstliches Gelenk eingesetzt bekommen, sollten sich in ihrer Klinik unbedingt nach dem Pass erkundigen.